Oldenburg

Moria: Stadt Oldenburg will Flüchtlinge aufnehmen

Neben neun anderen Städten hat sich auch Oldenburg bereit erklärt, Flüchtlinge aus dem Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen.

Neben neun anderen Städten hat sich auch Oldenburg bereit erklärt, Flüchtlinge aus dem Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Oldenburg (pm) Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel mitgezeichnet, in dem sich zehn deutsche Städte bereit erklären, Flüchtlinge aus dem griechischen Lager Moria aufzunehmen. „Wir setzen damit ein Signal für humanitäre Verantwortung und Hilfe“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung auf, nicht weiter auf eine europäische Lösung zu warten, sondern es zu ermöglichen, Menschen aus dem Flüchtlingslager direkt aufzunehmen.

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„Wir möchten einen humanitären Beitrag zu einer menschenwürdigen Unterbringung der Schutzsuchenden in Europe leisten“, heißt es in dem Brief an die Bundeskanzlerin und Innenminister Seehofer. „In Oldenburg wäre die Aufnahmen von Flüchtlingen gut zu bewältigen“, sagt Krogmann. Es ging dabei um bis zu zehn Menschen.

In Niedersachsen ist der Brief von den Oberbürgermeistern von Göttingen, Hannover und Oldenburg unterzeichnet worden. Bundesweit haben sich insgesamt zehn Städte dazu bereit erklärt, weitere Flüchtlinge aufzunehmen.

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3 Kommentare

  1. Manfred Murdfield
    11. September 2020 um 13.16

    Ist denn schon bekannt, welche zehn Flüchtlinge tatsächlich in Oldenburg bleiben wollen?

  2. charlymod
    14. September 2020 um 11.07

    Ich denke das es Zeit wird sich dem Flüchtlingsproblem mit weniger Empathie und mehr Fakten zu nähern. Fakt ist, das wir die Welt nicht retten können. Auch halte ich es für bedenklich Corona infizierte Brandstifter ins Land zu lassen. Darüber hinaus gibt es eine strickte Verpflichtung Kriegsflüchtlingen einen sicheren Zufluchtsort zu gewährleisten. Dies erfordert aber die uneingeschränkte Mithilfe der Betroffenen ohne der wir es nicht schaffen und uns sicherlich überfordern.

    • Wurzelpeter
      19. September 2020 um 10.18

      Also Augen und Ohren zu und nichts tun?! Zehn Menschen überfordern keine sichere und wohlhabende Stadt wie Oldenburg. In keinem Bericht und keiner Stellungnahme wird von coronainfizierten Brandstiftern gesprochen – davon redet nur die AfD und der rechte Rand! Es geht um Menschenleben. Die Würde des Menschen ist unantastbar – das ist Fakt!