Landgericht Lüneburg verurteilt Haupttäter nach Teilediebstählen zu sechseinhalb Jahren Haft

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das Landgericht Lüneburg hat am 2. Oktober einen 51 Jahre alten Litauer zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das teilte die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg mit.
Der Mann zeigte sich geständig und räumte die ihm vorgeworfenen 62 Taten ein.
Zwischen 2020 und 2025 kam es in den Landkreisen Harburg und Heidekreis zu einer Serie von Teilediebstählen an hochwertigen Pkw der Marken BMW, Mercedes, Porsche und Audi. Die Fahrzeuge wurden zur Nachtzeit auf den Grundstücken der Geschädigten gewaltsam geöffnet und die gesuchten Fahrzeugteile vor Ort demontiert.
Im Fokus der Täter standen insbesondere Scheinwerfer, Lenkräder, Airbags, Außenspiegel und Multimediaeinheiten. Die Schadenssumme aus diesem Zeitraum beläuft sich auf mehr als 900.000 Euro.
Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelte die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg monatelang.
Im Februar gelang bei einer international koordinierten Polizeiaktion der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg in Zusammenarbeit mit der litauischen Polizei in Kaunas und Vilnius ein Schlag gegen den illegalen internationalen Handel mit gestohlenen Fahrzeugteilen. Der damals dringend Tatverdächtige wurde in Kaunas an seiner Wohnanschrift festgenommen.
Bei der Durchsuchung des Wohnhauses fanden die Ermittler verschiedene Fahrzeugteile. Der Mann wurde nach Deutschland ausgeliefert und befand sich in Untersuchungshaft.
NachrichtenSchweitzer bekommt Ernennungsurkunde als Arbeitsminister
NachrichtenMerz weist SPD-Vorwürfe im Fall Bas zurück
OldenburgBund plant weniger Geld für neue Energieforschung – auch in Oldenburg
NachrichtenWildberger setzt auf KI-Wachstum statt zusätzlicher KI-Steuer
NachrichtenSachsen-Anhalt: CDU-Fraktion will bei MP-Wahl Plenum verlassen
NachrichtenKerkeling gerührt über Petition für Bundespräsidentenamt
