Filmfest

Filmfest: Publikumspreis geht an „Familiye“

Filmfest Oldenburg 2017 Closing Night

Oldenburg (am) Fünf Tage voller Filme, Feste und Begegnungen gingen am Sonntagabend im Oldenburgischen Staatstheater mit der Closing Night des 24. Internationalen Filmfestes Oldenburg zu Ende. 16.000 Gäste konnte das Filmfestteam begeistern. Die Mehrzahl votete für den Eröffnungsfilm „Familiye“, der damit den German Independence Award für den besten Film abräumen konnte.

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Es sind nicht die Mainstreamfilme, die in Oldenburg punkten können. Gezeigt werden Independentproduktion, die oft mit wenig oder gar keinem Budget, hergestellt werden. Die Filmschaffenden und das Publikum gleichermaßen zeichnen sich durch Risikofreude, Abenteuerlust und Spaß an neuen Entdeckungen aus. Mit überdurchschnittlich vielen Welt- und Internationalen Premieren, darunter auch „Quest“ von Santiago Rizzo, in dem der diesjährige Tribute-Ehrengast Lou Diamond Phillips eine tragende Rolle übernahm, wurde das Oldenburger Festival für fünf Tage wieder zum Zentrum für junges, aufstrebendes Kino. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Produzenten Edward R. Pressman zuteil: Ihm galt die diesjährige Retrospektive. Pressman steht für 50 Jahre Filmschaffen in Hollywood. Beiden Ehrengästen, Lou Diamond Phillips und Edward R. Pressman, wurde bei der Filmfest-Gala des Festivals im Oldenburger Staatstheater der German Independence Honorary Award verliehen. Geehrt wurde auch der Schauspieler Moritz Bleibtreu, der den Eröffnungs- und Gewinnerfilm „Familye“ als Co-Produzent nach Oldenburg gebracht hatte. Bleibtreu erhielt den elften Stern auf dem OLB-Walk of Fame.

Zum Abschluss wurde die Preise verliehen

Kurzfilm
Die Kurzfilmjury, bestehend aus Produzentin Martina Valentina Baumgartner, Schauspieler Nic Romm und Regisseur Benjamin Teske, vergab den German Independence Award für den Besten Kurzfilm an Thierry Besselings und Loic Tansons „Sur le Fil“. Eine lobende Erwähnung fand die Kurzfilmjury des Filmfest Oldenburg zudem für Philipp Andonies „Vand“.

Beste Darstellerin und bester Darsteller
Der Seymour Cassel Award für die besten Darsteller ging in diesem Jahr an Lindsay Burdge für die Hauptrolle in „Thirst Street“ sowie an Gregory Kasyan in „Quest“. Das Advisory Board ehrte zudem den Film „Blind & Hässlich“ von Tom Lass mit einer Special Mention und lobt dabei besonders die „starke Performance des Ensembles“.

German Independence Award für den besten Film
Der Hauptpreis, der German Independence Award für den besten Film in der Independent-Reihe des Filmfests, ging an „Familiye“ von Kubilay Sarikaya und Sedat Kirtan. Dieses Jahr wird derGerman Independence Award – Best Film erstmals vom Hauptsponsor des Festivals, der Oldenburgischen Landesbank, vergeben und dotiert. Außerdem erhält der Gewinner als zusätzliches Sponsoring von Alias Film & Sprachtransfer GmbH eine Untertitelung.

Mit der Closing Night Gala wurde das 24. Filmfest Oldenburg beendet. Nach der Bekanntgabe der Preisträger wurde der Abschlussfilm „Alte Jungs“ von Andy Bausch gezeigt.

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