Kultur

Filmabend zu Rassismus und Polizeigewalt im Cine k

Der Film

Der Film „Noah“ über Polizeigewalt läuft am 20. Mai im Cine k.
Foto: Cine k

Oldenburg (jvs/pm/ki) Der Arbeitskreis Koloniale Kontinuitäten zeigt am Mittwoch, 20. Mai, im Cine k den Film „Noah“ von Ali Tamim und lädt anschließend zum Gespräch ein. Der Film von 2025 erzählt vom Tod eines jungen arabisch gelesenen Mannes durch eine Polizeikontrolle. Beginn ist um 18 Uhr in der Bahnhofstraße 11. Die Veranstaltung fragt, wie viel Menschen leisten müssen, um in dieser Gesellschaft als zugehörig anerkannt zu werden.

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Der Film zeigt drei miteinander verwobene Handlungsstränge. Mariama, die Mutter, kämpft auf dem Weg ins Krankenhaus gegen Trauer und Behördenmauern. Noahs zwei Freunde suchen nach der Todesnachricht ein Ventil für ihre Wut. Polizist Ibrahim erlebt, wie seine Einsatzgruppe durch rassistische Zuschreibungen schwere Fehler begeht.

Breites Bündnis trägt die Reihe

Organisiert wird die Reihe unter anderem von der Koordinationsstelle Kirche und Gesellschaft der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Cine k und dem Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität. Beim Filmabend im Mai sind außerdem das Staatstheater Oldenburg, die Evangelische Erwachsenenbildung und das Center for Migration, Education and Cultural Studies beteiligt.

Arbeitskreis arbeitet koloniale Vergangenheit auf

Der Arbeitskreis Koloniale Kontinuitäten ist ein freier Zusammenschluss aus Organisationen, Verbänden, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen. Ziel ist es, die koloniale Vergangenheit Oldenburgs, die Verwobenheit von Kolonialismus und Rassismus sowie deren Kontinuitäten bis in die Gegenwart offenzulegen und kritisch zu reflektieren. Gegründet wurde er Ende 2021 im Umfeld des Werkstattfilm-Projekts „Spuren des Kolonialismus in Oldenburg“.

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