Feuer auf dem Lambertimarkt: Polizei prüft Brandstiftung

Brandstelle an Verkaufsstand und angrenzendem Gebäude.
Foto: Anastasiia Melnyk
Oldenburg (am/pm/ki) In der Nacht zu Montag ist es auf dem Lambertimarkt in Oldenburg zu mehreren Bränden gekommen. Nach Angaben der Polizei standen kurz nach 1 Uhr an zwei verschiedenen Orten Müllbehälter in Flammen. Das Feuer griff in der Folge auf zwei Verkaufsstände und ein angrenzendes Gebäude über. Verletzt wurde niemand.
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnten Einsatzkräfte der Polizei erste Brandbekämpfungsmaßnahmen vornehmen und damit einen noch größeren Sachschaden verhindern. Die Feuerwehr war anschließend mit insgesamt 18 Einsatzkräften vor Ort.
Personen sind durch die Brände nicht zu Schaden gekommen. Allerdings sind ein angrenzendes Gebäude und auch ein Marktstand des Lamberti-Marktes in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach aktuellem Stand werden jedoch alle Stände uneingeschränkt öffnen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob Brandstiftung vorliegt, ist noch unklar. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441-7904115 zu melden.
UPDATE – 22. Dezember, 12.54 Uhr
Tatverdächtiger nach Brandstiftung auf dem Lamberti-Markt in Haft
Nach der Brandstiftung auf dem Lamberti-Markt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Ein 32-jähriger Mann war am Wochenende bei einem Ladendiebstahl in Leer kontrolliert worden. Aufgrund des bestehenden Verdachts der Brandstiftung wurde er vorläufig festgenommen. Am Samstag erließ das Amtsgericht Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.
Ermittlungen führten zu konkretem Verdacht
Unmittelbar nach dem Brand hatte die Polizei umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Dabei wurden auch Videoaufnahmen ausgewertet. Der 32-Jährige geriet in den Fokus der Ermittler. Die Festnahme erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg.
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1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
15. Dezember 2025 @ 21.17
Ein paar Dummköpfe veranstalten, besoffen vermutlich, einen gefährlichen Blödsinn. Warten wir ab, was unsere unheilbaren Hysteriker jetzt draus machen.