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Sanierung des Uni-Bads verzögert sich

Das Oldenburger Uni-Bad kann erst 2019 wiedereröffnet werden.

Das Uni-Bad kann erst 2019 wiedereröffnet werden.
Foto: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Oldenburg (am/pm) Das Schwimmbad der Universität Oldenburg am Uhlhornsweg wird voraussichtlich erst in der ersten Jahreshälfte 2019 wiedereröffnen. Wegen nachgewiesener Schadstoffe muss die gesamte Dachkonstruktion neu aufgebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro. Während der Bauarbeiten entfallen das öffentliche Schwimmen und die Veranstaltungen des Hochschulsports. Ursprünglich sollte das Bad Anfang 2018 wiedereröffnen.

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Neben der Dachverglasung des großen Beckens und des angrenzenden Flachdachs sollte ursprünglich auch die Dachkonstruktion aus Leimbindern – industriell gefertigtes Brettschichtholz – saniert werden. Dabei wurde festgestellt, dass in der Vergangenheit Holzschutzanstriche mit dem Fungizid Pentachlorphenol (PCP) und Asbest verarbeitet wurden. Diese Gebäudeschadstoffe werden nun zusammen mit der gesamten Dachkonstruktion vollständig entfernt.

Das von der Universität in Auftrag gegebene Gutachten zur PCP-Belastung ergab auch, dass Raumluftkontaminationen nicht nachweisbar und damit ohne Relevanz seien. Die von der Universität trotzdem vorsorglich vorgenommene Raumluftuntersuchung bestätigte dieses Ergebnis. Von den asbesthaltigen Bauprodukten geht laut Gutachten im eingebauten, ruhenden Zustand ebenfalls keine Gesundheitsgefährdung aus. Die Universität führt die nötigen Baumaßnahmen unter erhöhten Sicherheitsauflagen mit Beteiligung des Gesundheitsamtes durch.

Für die rund 70 Sportstudierenden, die bislang pro Semester drei Schwimmkurse im Uni-Bad belegen konnten, haben die Universität und das Institut für Sportwissenschaft Ausweichmöglichkeiten gefunden – Studienzeiten verlängern sich wegen der Baumaßnahmen daher nicht. Im laufenden Wintersemester findet ein Kurs im Hallenbad Bad Zwischenahn statt; die übrigen beiden Kurse werden ins Folgesemester verlegt. Im Sommersemester 2018 können zusätzlich wieder alle drei regulären Kurse stattfinden – dank weiterer Kapazitäten in Oldenburger Schwimmbädern. Das gilt auch für Trainings im Rahmen der Ausbildung zu Forschungstauchern des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM).

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