Bericht: Lidl-Mutterkonzern plant Rechenzentrum bei Rostock

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Schwarz-Gruppe will offenbar für mehrere Milliarden Euro ein Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern errichten. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) empfängt laut einer Mitteilung am Donnerstag den Schwarz-Chef Gerd Chrzanowski. Dabei geht es laut Mitteilung um eine „Großansiedlung in Mecklenburg-Vorpommern“.
Laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ sind Pläne für ein Rechenzentrum in Dummerstorf bei Rostock gemeint. Der Strom zum Betrieb soll aus erneuerbaren Energien kommen. Details dazu werde man erst am Donnerstag nennen, sagte Regierungssprecher Andreas Timm.
Die Schwarz-Gruppe ist vor allem für den Discounter Lidl und die Supermarktkette Kaufland bekannt, verfolgt aber auch mit ihrer Sparte Schwarz Digits große Pläne. Dabei positioniert Schwarz sich als „digital souveräne“ Alternative zu den US-Techriesen, vor allem für den öffentlichen Sektor und regulierte Branchen. Unter anderem hat Schwarz Digits mit Stackit ein Cloudangebot aufgebaut, für das der Konzern laut Bericht aktuell in Lübbenau in Brandenburg schon ein Rechenzentrum für 11 Milliarden Euro errichten lässt.
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