Oldenburg

Alexanderstraße: Bauarbeiten starten im April

Das Startdatum für die Bauarbeiten in der Alexanderstraße steht.

Das Startdatum für die Bauarbeiten in der Alexanderstraße steht.
Foto: Stadt Oldenburg


Oldenburg (am/ki/pm) Die Stadt Oldenburg beginnt Mitte April mit umfangreichen Bauarbeiten auf der Alexanderstraße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt Alexanderstraße/Bürgerfelder Straße/Im Dreieck und der Bahnüberführung. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straße an aktuelle sowie künftige Anforderungen anzupassen. Parallel erneuert der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Entwässerung und Hausanschlüsse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis März 2027 und erfolgen in mehreren Bauphasen.

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Vier Bauphasen geplant

Die Maßnahme ist in vier Abschnitte gegliedert, die teilweise parallel oder überlappend umgesetzt werden. Ziel ist es, die Dauer von Sperrungen zu verkürzen. Thomas Mehrtens, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, sagt: „Durch die detaillierte Aufteilung des Bauablaufs reduzieren wir die Dauer der erforderlichen Sperrungen so weit wie möglich. Die Phasen werden teilweise parallel beziehungsweise überlappend durchgeführt. Wir wollen die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger, natürlich unter Beachtung der Sicherheit, so gering wie möglich halten – und so vermeiden wir eine lange Vollsperrung.“

Phase 1: Arbeiten auf der Ostseite

Die erste Bauphase startet Mitte April und dauert rund zweieinhalb Monate. Auf der Ostseite der Alexanderstraße werden Hausanschlüsse sowie Entwässerungsleitungen hergestellt. Der Verkehr stadtauswärts bleibt möglich, stadteinwärts wird umgeleitet. Die Umleitung führt über Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg und Elsässer Straße beziehungsweise Von-Finckh-Straße. In diesem Bereich gelten zusätzliche Halteverbote. An der Kreuzung Elsässer Straße/Sedanstraße/Friedrich-August-Platz wird eine provisorische Ampel eingerichtet.

Phase 2: Vollsperrung ab Mai

Ab Mai beginnt die zweite Bauphase mit einer Dauer von etwa drei Monaten. In diesem Abschnitt werden Regenwasserleitungen erneuert und an die Südbäke angeschlossen. Zudem wird ein Mischwasserkanal unter der Südbäke erneuert. Anschließend wird der Straßenkörper teilweise neu gebaut. Dafür ist eine Vollsperrung erforderlich. Anlieger/innen können ihre Grundstücke meist erreichen, müssen aber mit Einschränkungen rechnen.
Für den Bereich „Im Dreieck“ wird eine provisorische Umfahrung eingerichtet. Weitere Umleitungen führen wie in Phase 1 sowie zusätzlich über Nadorster Straße, Stiftsweg und Scheideweg. Auch der Radverkehr wird umgeleitet.

Phase 3: Zentrale Bauphase ab Sommer

Ab Sommer folgt die zentrale Bauphase mit einer Dauer von rund fünf Monaten. Dabei werden die Hauptkanäle in der Fahrbahn verlegt. Die Baugruben erreichen Tiefen von bis zu drei Metern. Eine Vollsperrung ist in diesem Zeitraum notwendig. Ziel ist es, die Fahrbahn bis Ende 2026 wieder freizugeben. Die Nebenanlagen werden parallel fertiggestellt.

Phase 4: Abschluss bis Frühjahr 2027

In der letzten Phase werden Nebenanlagen, Parkflächen und Pflanzbeete fertiggestellt. Der Verkehr stadtauswärts kann dann wieder fließen. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für März 2027 vorgesehen, abhängig von der Witterung.

Hintergrund und weitere Infos

Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem OOWV. Neben der Erneuerung der Infrastruktur soll die Straße langfristig leistungsfähiger und sicherer werden. Weitere Informationen stellt die Stadt online bereit.

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