Grüne fordern mehr Klimafolgenanpassung für Wasserversorgung in Niedersachsen
Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat angesichts der anhaltenden Trockenheit entschiedene Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung gefordert. Das teilten die Abgeordneten Tamina Reinecke und Britta Kellermann am Mittwoch mit.
Der Zeitraum von November 2024 bis Oktober 2025 sei in Niedersachsen deutlich zu trocken gewesen, hohe Temperaturen hätten für erhöhte Verdunstung gesorgt.
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Tamina Reinecke, Sprecherin für Klimafolgenanpassung, erklärte, wenn jetzt nicht gehandelt werde, drohe Wasser zur Mangelware zu werden. „Klimafolgenanpassung ist dabei kein optionaler Zusatz, sondern zentrale Daseinsvorsorge“, sagte sie.
Wer heute Wasser in der Landschaft halte und den Verbrauch reduziere, sichere morgen die Trinkwasserversorgung.
Die umweltpolitische Sprecherin Britta Kellermann verwies auf den „Masterplan Wasser“ der rot-grünen Landesregierung. Dieser setze auf Wasserrückhalt durch renaturierte Flussauen, wiedervernässte Moore und eine wassersensible Stadtentwicklung.
Das neue Wassergesetz gebe Kommunen mehr Handlungsspielraum, etwa für Zisternensatzungen oder eine verbrauchsorientierte Trinkwasserpreisstaffelung.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur




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