DPolG Niedersachsen fordert mehr Aufklärung und Kontrollen zur Verkehrssicherheit
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Niedersachsen hat anlässlich des bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit mehr Aufklärung, moderne Verkehrssicherheitsarbeit und konsequente Kontrollen gefordert. Das hat der Landesverband am Montag in Hannover mitgeteilt.
Verkehrssicherheit entstehe nicht allein durch Aktionstage, sondern durch dauerhafte Präsenz, gezielte Aufklärung, moderne Infrastruktur und konsequente Überwachung.
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Der Landesvorsitzende Patrick Seegers erklärte, neue Mobilitätsformen wie E-Scooter und Pedelecs seien Fluch und Segen zugleich. Sie böten Chancen, schafften aber auch neue Risiken.
Der limitierende Faktor bleibe häufig der Mensch: Selbstüberschätzung, fehlendes Gefahrenbewusstsein und die Unterschätzung von Geschwindigkeit, Bremswegen und Fahreigenschaften. Besonders problematisch sei die Nutzung von E-Scootern durch Kinder und Jugendliche, teils mit, teils ohne Wissen der Eltern.
Auch bei Pedelecs spielten Selbstüberschätzung und ungewohnte Geschwindigkeit eine zentrale Rolle.
Die stellvertretende Landesvorsitzende Jacqueline Emmermann betonte, wer alkoholisiert oder berauscht einen E-Scooter fahre, bewege kein Spielzeug, sondern ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum. Neben Alkohol und Drogen warnte die DPolG vor Ablenkung durch Smartphones.
Die Gewerkschaft forderte zudem mehr Verkehrserziehung bereits in Schulen und unterstützt den verstärkten Einsatz moderner Sicherheitstechnik in Fahrzeugen wie Notbrems- und Abbiegeassistenzsystemen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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