13 Unfälle auf Autobahnen bei Ahlhorn durch Witterung und Tempo
Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Ahlhorn hat es in der Nacht zum Samstag eine Häufung von Verkehrsunfällen gegeben. Insgesamt 13 Unfälle, die fast alle auf eine nicht angepasste Fahrweise zurückzuführen waren, verursachten einen Sachschaden von rund 180.000 Euro, wie die Polizei mitteilte.
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Zu einem schweren Unfall kam es bereits am Freitagabend gegen 18:25 Uhr auf der A1 in Richtung Osnabrück.
Eine 36-jährige Bremerin verlor zwischen dem Dreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Cloppenburg aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über ihren Kleinwagen. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit Verkehrszeichen.
Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wegen des Verdachts einer Medikamentenbeeinflussung wurde ihr eine Blutprobe entnommen.
Der Schaden beträgt etwa 12.000 Euro. Ein weiterer Unfall ereignete sich kurz nach 20:00 Uhr bei Großenkneten.
Ein 39-jähriger Niederländer geriet mit seinem nur mit Sommerreifen ausgestatteten VW auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und rutschte gegen einen Skoda. Zwei Insassinnen wurden leicht verletzt, der Schaden liegt bei rund 13.000 Euro.
Zu hohem Sachschaden und einer Vollsperrung führte ein Unfall mit einem Sattelzug kurz nach Mitternacht auf der A1 bei Harpstedt.
Ein 61-jähriger Hamburger verlor die Kontrolle über seinen Lkw, schleuderte und blockierte nach mehreren Kollisionen mit Schutzplanken und einem Verkehrszeichen die gesamte Fahrbahn in Richtung Hamburg. Der Verkehr musste umgeleitet werden, die vollständige Freigabe der Strecke war erst gegen 04:30 Uhr möglich.
Der Sachschaden wird auf 75.000 Euro beziffert, der Fahrer blieb unverletzt. Bereits gegen 22:10 Uhr war ein 59-jähriger Mann aus dem Landkreis Verden mit seinem BMW auf der A1 bei Stuhr in Richtungsfahrbahn Hamburg in die Leitplanken geschleudert und verursachte einen Schaden von etwa 20.000 Euro.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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