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Woody Allen hat keine Angst vor dem Tod

Friedhof, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Regisseur und Schauspieler Woody Allen hat keine Angst vor dem Tod. „Als ich jünger war, hatte ich Angst. Aber wenn ich mich heute auf der Welt umschaue, frage ich mich: Ist das wirklich der Ort, an dem ich weiterleben möchte?“, sagte der 86-Jährige dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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„Wenn ich tot bin, werde ich ausgeknipst wie ein Licht, so wie während einer Darmspiegelung oder wenn ich nachts schlafe. Das könnte eine entspannte Alternative sein zu dem Ungeheuer, zu dem sich die Welt entwickelt hat.“ Dass er dann keine Filme mehr drehen könne, sei kein Problem.

„Ich war nie ein engagierter Filmemacher. Wenn ich keine Filme mehr drehen würde, würde ich daran keinen Gedanken verschwenden“, sagte Allen dem RND weiter. „Wenn mir jemand das Geld für einen Film gibt, und ich habe eine Idee, mache ich den Film. Aber dahinter steht bei mir keine brennende Leidenschaft.“

Foto: Friedhof, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    25. Juni 2022 um 9.47

    „Ist das wirklich der Ort, an dem ich weiterleben möchte?“

    Manchmal entdeckt man Gemeinsamkeiten, wo man sie eigentlich – und dann vielleicht doch wieder – gar nicht vermutet hätte.

    „Wir drängen alle vorwärts, ob Hinz oder Kunz,
    Sind stets außer uns, und wir kommen nie zu uns,
    Denn wir werden mit uns ja nur flüchtig bekannt
    Mit der Uhr, mit der Uhr in der Hand.“

    Original-Couplet, 1928; Text (und Musik): Otto Reutter