Wirtschaftsweise Grimm sieht Standortvorteile in Ostdeutschland
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sieht Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort zunehmend im Vorteil. „Die aktuell herausfordernde Situation nach der Krise sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den vergangenen drei Jahrzehnten viel passiert ist“, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).
Die ostdeutschen Länder hätten viel in Forschung und Entwicklung investiert, was sich nun in Ansiedlung von technologieorientierten Unternehmen und Gründungsaktivität niederschlage. „Im Zuge der Transformation zur Klimaneutralität verschieben sich zudem die relativen Standortvorteile in Deutschland“, fügte Grimm hinzu. „Hier können die ostdeutschen Flächenländer profitieren, die ein deutlich größeres Potenzial für Erneuerbare Energien haben als der dichter besiedelte Westen.“ Eine Wiederholung der traumatischen Erfahrung zur Jahrtausendwende mit extrem hoher Arbeitslosigkeit im Osten drohe nicht, sicherte die Wirtschaftsweise zu. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde jede und jeder gebraucht. Grimm betonte, die einzig wirkliche Bedrohung des Wohlstands sei die wachsende Zustimmung zu extremistischen Parteien – insbesondere der AfD.
Foto: Halle (Saale) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
Bundesbürger Herr Reichenbach
3. Oktober 2023 @ 10.15
Furchtbare Wortwahl
DEUTSCHLAND besteht aus 16 wunderschönen Bundesländern, es gibt sogar Norden, Süden und die Mitte Deutschlands….Aber nein, die Büro-und Zahlenrassisten können Deutschland nur so teilen, wie es fie fette Mauer im Kopf hergibt. Mecklenburg-Vorpommern ist genauso NORDEN wie Schleswig-Holstein, Hamburg oder Bremen. Die Steuergeldverschwender kennen nur dieses „Westdeutschland/ Ostdeutschland “ , ‚dazwischen tun sie nicht‘
Bundesbürger Herr Reichenbach
Aus Mühlhausen Thüringen, über dem Süddeutschen Bundesland Bayern, mitten in Deutschland