Wirtschaftsverbände kritisieren weiterhin Lieferketten-Gesetz
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wichtige Wirtschaftsverbände haben die Einigung der Bundesregierung zum Lieferkettengesetz heftig kritisiert. „Unternehmen werden mit dem Gesetz dazu verpflichtet, die Herkunft jeder kleinen Schraube und jedes Bleistifts zu dokumentieren“, sagte Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der „Bild“.
„Das Lieferkettengesetz ist damit, man muss es in aller Deutlichkeit sagen, das dümmste Gesetz, das von der großen Koalition verabschiedet wurde.“ Zander warnte weiter: „Wenn die Unions-Fraktion dem Gesetz zustimmt, wird sie für viele Mittelständler zu einer unwählbaren Partei.“ Auch Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer des Außenhandelverbandes BGA, kritisierte den Vorstoß der Koalition: „Ich bin entsetzt darüber, was die Große Koalition hier vorgelegt hat“, sagte er der „Bild“. „Wird das Gesetz verabschiedet, werden viele Firmen ihr Auslandsgeschäft aufgeben müssen – das Risiko vor Klagen und Bußgeldern wird einfach zu groß“, warnte er.
Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenPolizei ermittelt nach Schussabgaben in Scharnebeck wegen versuchten Tötungsdelikts
NiedersachsenVW: Szenario von über 100.000 Jobverlusten wird unwahrscheinlicher
NachrichtenDrei Tote durch Legionellen-Erkrankungen in Österreich
BlaulichtEinbruch, Raub und versuchter Einbruch in Oldenburg, Westerstede und Apen
NiedersachsenUnbekannter beschädigt Bürocontainer in Nordenham und flüchtet
NiedersachsenLeichtverletzter bei Unfall auf B 437 in Stadland
