Wehrpflicht-Debatte: Bundeswehr-Generalin setzt auf Freiwillige
Nach Ansicht von Deutschlands ranghöchster Frau in der Bundeswehr ist das Personalproblem der Bundeswehr durch eine Wehrpflicht allein nicht zu lösen. „Für das, was uns momentan am meisten fehlt, brauche ich weiter Freiwillige, die eben auch länger dabeibleiben können und wollen“, sagte Generalin Nicole Schilling der „Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe).
Den größten Bedarf habe die Bundeswehr wie auch der zivile Arbeitsmarkt an Fachkräften aus dem Bereich der Facharbeiter, am besten Meister oder Gesellen aus technischen und IT-Berufen, sagte die Generalin, die im Sommer stellvertretende Abteilungsleiterin Personal im Verteidigungsministerium werden soll. Wie eine Kontingent-Wehrpflicht juristisch ausgestaltet werden könnte, sei eine „Denksportaufgabe fürs Verteidigungsministerium“, sagte Schilling.
Die Berufssoldatin kritisierte, dass in Deutschland Patriotismus häufig mit Nationalismus gleichgesetzt werde. Sie leiste als Soldatin einen persönlichen und notfalls auch existenziellen Beitrag für das Land. „Und ich finde schon, dass das wertgeschätzt werden sollte, ohne dass man komisch angesehen wird“, sagte Schilling.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
BremenFeuer in Bremer Entsorgungsbetrieb beschäftigt Feuerwehr stundenlang
NachrichtenRhein will Ausschussposten im Bundestag für AfD
NachrichtenHessens Ministerpräsident fordert Tankrabatt bis 2027
NachrichtenRhein will stärkere konservative Ausrichtung der CDU
NachrichtenKinderrechtsorganisationen warnen vor KI-Risiken für Kinder
NachrichtenBahn bietet Familienticket dauerhaft an
