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Wegen Corona: Sorge um eigene Gesundheit wächst

Mann mit Schutzmaske in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gefahr für die eigene Gesundheit durch das Coronavirus wird von der Bevölkerung höher eingeschätzt als noch vor drei Wochen. Aktuell halten 50 Prozent ihre Gesundheit durch das Coronavirus für gefährdet, Anfang Juni waren es noch 40 Prozent, so Zahlen des ZDF-Politbarometers, die am Freitag veröffentlicht wurden. Besonders groß ist die Sorge bei den ab-70-jährigen Befragten (62 Prozent).

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Insgesamt 49 Prozent sehen für sich keine Bedrohung, im Juli waren es noch 60 Prozent. 77 Prozent der Deutschen befürchten, dass in der nächsten Zeit eine zweite Corona-Welle kommen wird. Nur 20 Prozent gehen nicht davon aus. Mit 51 Prozent überwiegt laut Umfrage erstmals die Einschätzung, dass die Menschen sich in der Coronakrise eher unvernünftig verhalten. Im Juni sagten das nur 33 Prozent. 94 Prozent der Befragten finden es gut, dass Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, künftig verpflichtend einen Corona-Test machen sollen. Für 71 Prozent bedeuten die Coronakrise und die damit verbundenen Maßnahmen keine starken Einschränkungen für ihr persönliches Leben. Nur 29 Prozent fühlen sich persönlich stark eingeschränkt, vor allem die Anhänger der AfD (59 Prozent) sehen das so. Mit 54 Prozent bezweifeln die meisten, dass eine reguläre Öffnung der Schulen funktionieren wird. Die Umfrage wurde von der Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 28. bis 30. Juli 2020 bei 1.249 Wahlberechtigten telefonisch erhoben.

Foto: Mann mit Schutzmaske in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

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