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Umfrage: Über-50-Jährige spielen besonders häufig Videospiele

Spielkonsole, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gruppe der regelmäßigen Videospieler ist jenseits der 50 am größten. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) berichten. 23 Prozent der 50- bis 69-Jährigen spielen demnach fast jeden Tag auf dem Handy, Laptop oder der Konsole.

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Unter den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder fünfte und unter den 16- bis 29-Jährigen nur 15 Prozent, die so regelmäßig spielen. Ende Juli wurden für die Erhebung bundesweit 1.005 Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt. Unter den Befragten über 50 war allerdings auch die Gruppe derjenigen am größten, für die Spiele kein Teil ihres Alltags sind: 44 Prozent gaben in dieser Altersgruppe an, nie zu Videospiele zu nutzen. Unter den 30- bis 49-Jährigen sagten dies 40 Prozent, unter den 16- bis 29-Jährigen nur 36 Prozent. In der Corona-Pandemie hat sich die Zeit vorm Bildschirm bei vielen Befragten noch verlängert. 46 Prozent derer, die vorher vor allem Wochenende gespielt haben, tun das seit Beginn der Pandemie häufiger. Selbst unter denen, die bereits vorher täglich oder fast täglich gespielt haben, sagen 27 Prozent, dass sie Computer oder Konsole öfter anmachen als zuvor. Weniger spielt seit Corona kaum jemand – nur drei Prozent der Befragten gaben an, seit Corona weniger Zeit für Videospiele aufzuwenden als zuvor.

Foto: Spielkonsole, über dts Nachrichtenagentur

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