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Umfrage: Mehrheit unzufrieden mit bisheriger Arbeit der „Ampel“

Unterzeichnung Koalitionsvertrag am 7.12.21, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zwei Monate nach der Regierungsbildung ist eine Mehrheit der Bürger unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der Ampel-Koalition. Laut einer Erhebung von Forsa im Auftrag von RTL und n-tv trifft dies auf 64 Prozent der Deutschen zu.

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Nur knapp ein Drittel der Bundesbürger (30 Prozent) ist mit der bisherigen Arbeit der „Ampel“ zufrieden. Dies trifft vor allem auf die Anhänger von SPD (74 Prozent) und Grünen (76 Prozent) zu. Von den FDP-Anhängern sind hingegen nur 31 Prozent zufrieden, fast zwei Drittel (64 Prozent) weniger oder gar nicht. Von den Anhängern der Unionsparteien sind 83 Prozent, von den AfD-Anhängern 99 Prozent mit der Arbeit der Bundesregierung nicht zufrieden.

Noch geringer fällt die Zufriedenheit der Bundesbürger mit dem Umgang der Bundesregierung mit der Ukraine-Krise aus: 23 Prozent sind damit zufrieden, 67 Prozent nicht zufrieden. Mehrheitlich stimmen dem Agieren der Bundesregierung in der Ukraine-Krise aktuell nur noch die SPD-Anhänger (52 Prozent) zu, wobei auch in dieser Gruppe fast die Hälfte (46 Prozent) damit weniger oder gar nicht zufrieden ist. Die Daten für die Erhebung wurden vom 3. bis 4. Februar erhoben. Datenbasis: 1.000 Befragte.

Foto: Unterzeichnung Koalitionsvertrag am 7.12.21, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    8. Februar 2022 um 12.50

    Was wunderts, wenn man mit „mehr Zukunft wagen“ antritt, um dann immer mehr Einschränkungen für den Bürger versucht durchzusetzen. Das Ergebnis sieht man auf den Straßen – und das nicht nur montags. Die Zukunft lag bisher, selbst nach, im Prinzip, Ansicht der Unionsparteien, im bewahren bürgerlicher Freiheiten und allgemeiner Menschenrechte – und dann kommen die Sozen mit einem völlig verantwortungslosen Alarmisten wie Lauterbach und einem Haufen absolut überforderter Dilletanten um die Ecke. Armes Deutschland, wenn man sich tatsächlich Frau Merkel nochmal zurückwünscht. Optimal wars mit ihr ja nun wahrfaft auch schon nicht.