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Über 10.000 Ärzte wollen freiwillig in Corona-Impfzentren helfen

Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehr als 10.000 Ärzte in Deutschland sind bereit, in den Corona-Impfzentren beim Start der Massenimpfungen zu helfen. Wie eine Umfrage der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) unter den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in den Ländern ergab, ist die Bereitschaft bundesweit sehr groß.

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So hatten sich bis Mitte der Woche bei der KV Niedersachsen mehr als 1.021 Ärzte freiwillig gemeldet. In Schleswig-Holstein waren dem Aufruf der dortigen KV 2.900 Ärzte gefolgt. Die Berliner KV zählte mehr als 780 Freiwillige, bei der KV Hamburg hatten sich über 500 Mediziner gemeldet. In Brandenburg folgten mehr als 700 Ärzte dem Aufruf der KV, in Thüringen waren es über 500. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein zählte 3.350 Freiwillige, bei der KV Westfalen-Lippe hatten sich 5.000 Ärzte und medizinische Fachkräfte gemeldet.

„Die Bereitschaft der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen ist hoch, sich an den bevorstehenden Corona-Schutzimpfungen zu beteiligen“, sagte Stephan Hofmeister, Vize-Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) den Funke-Zeitungen. Sobald es die Zahl der Impfdosen, die in Deutschland zur Verfügung stehen, zulasse, sollten die Impfungen allerdings von Impfzentren in die Praxen verlagert werden, mahnte Hofmeister.

Foto: Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl, über dts Nachrichtenagentur

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