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Streeck rät Trump von schneller Rückkehr ins Weiße Haus ab

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bonner Virologe Hendrik Streeck rät US-Präsident Donald Trump davon ab, schon in den nächsten Tagen seine Amtsgeschäfte im Weißen Haus wieder aufzunehmen. „Medizinisch ist es wahrscheinlich besser, wenn er sich mehr auskurieren würde“, sagte Streeck in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Überrascht zeigte sich Streeck von den Medikamenten, die Trump erhält.

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Einmal bekomme der Präsident Regeneron, was noch nicht zugelassen sei. „Zusätzlich bekommt er ein Cortison. Das wird meistens bei Verläufen gegeben, bei denen eine Sauerstofftherapie gebraucht wird“, so der Virologe.

Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

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6 Kommentare

  1. Hans-Joachim Fach
    6. Oktober 2020 um 13.50 — Antworten

    Trump : “ Habt keine Angst vor dem Virus. Es sind doch erst 210.000 Amerikaner an Covid-19 gestorben !“

    • W. Lorenzen-Pranger
      7. Oktober 2020 um 10.18 — Antworten

      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114349/USA-Uebersterblichkeit-uebertrifft-die-Zahl-der-gemeldeten-Todesfaelle-an-COVID-19

      Die Zahlen aus den USA sind mit äußerster Vorsicht zu behandeln, da das Gesundheitssystem dort offenbar nur noch für Reiche einigermaßen (!) funktioniert. Zweihundertzehntausend „Corona“-Tote sind jedenfalls nicht einmal im Ansatz richtig, bei einer Einwohnerzahl von derzeit 332,84 Millionen. Zweihundertzehntausend wären jedenfalls deutlich weniger als bei jeder durchschnittlichen Grippe-Welle.
      Vergleiche zum Gesundheitssystem USA auch z.B.: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicko_(Film) Der Film wurde vor dem Amtsantritt von Trump hergestellt!

    • Manfred Murdfield
      8. Oktober 2020 um 10.43 — Antworten

      Es werden zumindest hierzulande nicht „an“, sondern „mit“ oder „durch“ Corona verstorbene Menschen quantifiziert. Im Übrigen will Trump jetzt allen Amerikanern die selben Medikamente zukommen lassen, die er bekommen hat. Wohl auch denen, die durch ihn keine KV mehr haben. Aber wer weiss, wie es Trump in 4 Wochen geht. Nero wird sicherlich neidlos seinen Platz in der Geschichte freimachen für Trump.

  2. Gerhard Geschwill
    6. Oktober 2020 um 14.13 — Antworten

    Es wird Donald Trump sicher mächtig interessieren, was Hendrik Streeck ihm da vorschlägt. Immerhin steht die Wahl an…! Wäre es, wenn man sich da schon in die internationale Diskussion einbringen will, nicht besser, den MITARBEITERN Donald Trumps dringend zu raten, sich von dem Präsidenten FERN ZU HALTEN, solange der noch nicht eindeutig auskuriert ist…?

  3. Schreiber
    6. Oktober 2020 um 19.38 — Antworten

    Ich (Politik- Experte) rate Angela Merkel von jeder politischen Tätigkeit ab. 😉

    • Manfred Murdfield
      7. Oktober 2020 um 8.25 — Antworten

      Na, das hat ja bald ein Ende. Der Rat könnte eher an die sich der Mittelschicht zugehörig fühlenden „Millionäre“ Scholz und Merz gegeben werden. Zukunft lässt grüssen. Abgesehen davon ist Streecks Einlassung mehr als sinnlos.

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