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Städte fordern „Blackout-Reserve“ für Krisenfall

via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Stromausfall in Berlin durch einen Anschlag fordern die Städte vom Bund eine „nationale Blackout-Reserve“ mit mobilen Kraftwerken.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Christian Schuchardt, sagte der „Rheinischen Post“: „Für großflächige und mehrtägige Stromausfälle, wie jetzt in Berlin, müssen wir größer denken als bisher. Wir brauchen eine nationale Blackout-Reserve für solche Fälle.“

Einzelne Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime mit Notstrom-Aggregaten zu versorgen, sei zwar wichtig und gut. „Noch besser wäre, wenn wir mit mobilen Kraftwerken gleich ganze Quartiere mit Wärme und Strom versorgen könnten“, so Schuchardt. Vorhalten müsse diese „nationale Blackout-Reserve“ dann der Bund.

Der Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin habe überdies gezeigt, „wie schnell Zehntausende Menschen von einem Katastrophenfall betroffen sein können“, ergänzte der Hauptgeschäftsführer. Deshalb müssten auch im Bundes- und in den Landeshaushalten die Mittel für den Bevölkerungsschutz in den Kommunen deutlich erhöht werden. „Und zwar nicht als temporäre Förderprogramme, sondern planbar und dauerhaft“, forderte Schuchardt.

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Foto: via dts Nachrichtenagentur

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