SPD erteilt Spahn bei Rückkehr zur Atomkraft Absage
Die SPD erteilt Überlegungen von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) eine klare Absage, Atomkraftwerke in Deutschland zu reaktivieren. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der „Rheinischen Post“: „Täglich grüßt das Murmeltier. Es ist nicht zielführend, immer die gleichen Debatten zu führen.“
Wiese ergänzte, die Atomkraft sei „die teuerste und die gefährlichste aller Energien und die Endlagersuche für die Altlasten ist bis heute nicht geklärt“. Zudem sei die Kernenergie keine kurz- oder mittelfristig zur Verfügung stehende Grundlast. „Unser Fokus liegt auf der Zukunft: auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien als ökologische, günstige und verlässliche Lösung. Flankiert durch moderne Gaskraftwerke und Batteriespeicher“, sagte Wiese.
Spahn hatte sich am Mittwochabend bei einem Innovationskongress seiner Fraktion für eine erneute Debatte über einen Wiedereinstieg in die Atomkraft und die Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Reaktoren ausgesprochen. „Es gibt Studien, die sagen, dass die stillgelegten Reaktoren der letzten Jahre mit um die neun, zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten“, sagte Spahn.
Anzeige
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





3 Kommentare
Wie oft wird diese Diskussion noch geführt…man muss diese ewig gestrigen Atomkraft Befürworter nur fragen, ob Sie denn dann gerne in der Nähe eines AKWs wohnen würden… nach solchen Unfällen wie Tschernobyl und Fukushima sollte es eigentlich keinen Grund mehr geben, diese Energiequelle überhaupt noch in Erwägung zu ziehen!
Fachleute sagen, Lingen wieder ans Netz zu bringen würde teurer als irgendwo neu zu bauen. Außerdem gibt’s keine Firma, die derzeit noch auf „Atomkraft“ setzt. Der Realitätsverlust feiert in den Unionsparteien fröhliche Urständ – Man kann schon hier und da mit Trump mithalten.
Herr Spahn muss sich offenbar mal wieder ins Gerede bringen, egal mit welchem unsinnigen Thema. Bevor er das Thema weiter vertieft( so er denn kann) sollte er mal erklären wo der entstehende und schon vorhandene Müll hinkommt.