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Spahn plant mit mehr als sechs Millionen Biontech-Dosen für Schüler

Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass für die Erst- und Zweitimpfung von Kindern und Jugendlichen insgesamt mehr als sechs Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech nötig sein werden. Das geht aus einer Vorlage zum Impfgipfel hervor, über die das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) berichtet.

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Der Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren mit insgesamt 5,3 Millionen Personen soll demnach bis Ende August mindestens eine Erstimpfung möglich gemacht werden. „Zur Planung wird eine Impfbereitschaft von 60 Prozent angenommen, so dass der aktuell angenommene Bedarf bei jeweils 3,18 Millionen Dosen für die Erst- und die Zweitimpfung liegt“, heißt es in dem Papier. Zwei Faktoren würden die Planung allerdings beeinflussen: Zum einen sei der zeitliche Abstand zwischen der Erst- und Zweitimpfung noch nicht absehbar. In den USA und Kanada seien dafür drei Wochen vorgesehen.

Zudem stehe die Empfehlung der Ständigen Impfkommission noch aus. Die Länder sollen laut des Papiers mit „landesspezifischen Konzepten“ sicherstellen, dass die Impfdosen gezielt für die Impfung der Altersgruppe eingesetzt werden. „Dies kann beispielsweise unter Nutzung der Impfzentren, unter Beteiligung der niedergelassenen Ärzteschaft oder durch entsprechende Angebote in den Schulen erfolgen.“

Foto: Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    27. Mai 2021 um 13.11

    Gut. Spahn ist ja noch verhältnismäßig jung. Soll er also für Spätfolgeschäden unterschreiben, daß er persönlich die kompletten Folgeschäden ausgleicht, wenn welche auftreten – dann empfehle ich meinem Jüngsten (25) die Impfung auch. Zur Not muß er dann eben mal ne Millionen-Villa verkaufen – oder wird das womöglich eher gar nicht reichen?
    (Wie komme ich nur darauf, daß der das wohl doch nicht machen wird?) 🙂