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Spahn: Noch keine Landegenehmigung für Bundeswehr-Maschine in Wuhan

Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bislang hat Deutschland keine Landegenehmigung, um mit einer Bundeswehr-Maschine die Deutschen aus dem Virus-Gebiet Wuhan in China zurückzuholen. Das sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstagmorgen in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Ein ähnliches Problem hätten auch die Briten, so Spahn weiter.

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Der Gesundheitsminister wörtlich: „Wir wollen unsere Landsleute aus Wuhan zurückfliegen. Wir wollen es schnellstmöglich möglich machen. Wir müssen es aber auch gründlich vorbereiten.“ In der Region Wuhan, dem Hauptausbreitungsgebiet des Coronavirus sitzen derzeit rund 100 Deutsche fest. Nach Informationen der „Bild“ soll der Airbus A310 „Kurt Schumacher“ der Luftwaffe am Freitag um 12:45 Uhr Richtung China fliegen. Wie die „Bild-Zeitung“ schreibt, werden nicht nur deutsche, sondern auch andere europäische Staatsbürger mit der Luftwaffe ausgeflogen. Der Airbus soll von Köln-Wahn über Shanghai in Richtung Wuhan starten – und dann nach Frankfurt/Main zurückkehren. Dort ist eine zentrale Isolation der Zurückgekehrten in Flughafen-Nähe geplant, bestätigte Spahn in der „Bild“-Sendung. Frankfurt habe die entsprechenden Kapazitäten und sei gut vorbereitet. „Wir wollen in der Nähe des Flughafens eine zentrale Unterbringung sicherstellen.“ Eine Isolation sei notwendig, um sicherzustellen, dass bei einer möglichen Infektion niemand angesteckt werde. „Wenn alle in den Supermarkt gehen oder ins Kino, dann macht das keinen Sinn“, so Spahn.

Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

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