SED-Opferbeauftragte kritisiert Singen der DDR-Hymne
Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Sie spreche sich stets gegen eine Verharmlosung der DDR aus, und das Singen der Hymne gehöre für sie dazu, sagte Zupke der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der eine Diktatur gewesen sei, ein Unrechtsstaat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte. Es sei ein Staat gewesen, in dem fundamentale Menschenrechte tagtäglich verletzt worden seien.
„Für die Menschen, die zu Opfern des Systems wurden, ist eine solche Geschichtsvergessenheit unerträglich, keine Satire“, so Zupke.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenHütte in Heeslinger Waldstück vollständig ausgebrannt
NiedersachsenTraktor brennt in Schiffdorf vollständig aus
NiedersachsenSuche nach Tatverdächtigen am Stichkanal bei Harsum beendet
NachrichtenDigitalgipfel der Bundesregierung am 2. und 3. November in Berlin
NachrichtenWasserstoffkernnetz: Kürzere Trasse für Lausitz im Gespräch
NachrichtenStreit im Thüringer BSW eskaliert – „Keine Einstimmigkeit“
