Scholz verurteilt „Putins Krieg“

Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach der militärischen Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt die Führung in Moskau scharf kritisiert. Es gebe keine Rechtfertigung für das Handeln Russlands – „das ist Putins Krieg“, sagte er am Donnerstagmittag in Berlin.

Der Kanzler rief deutsche Bürger in der Ukraine erneut auf, das Land unverzüglich zu verlassen. Zudem bestätigte er eine Sondersitzung des Bundestags am Sonntag. Dort wolle er eine Regierungserklärung zu der Krise abgeben. Nach der Eskalation in dem Konflikt stehen im Laufe des Donnerstags noch zahlreiche Termine auf der Tagesordnung, bei denen sich die internationale Gemeinschaft abstimmen will.

Anzeige

Zunächst gibt es eine NATO-Krisensitzung, später soll ein virtueller G7-Gipfel zur Krise stattfinden. Als aktueller Vorsitzender der G7 werde er sich dabei für eine einheitliche und klare Reaktion aussprechen, so Scholz. Am Abend wollen dann die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zu einem Krisengipfel zusammenkommen. Dabei werde man weitere harte Sanktionen auf den Weg bringen, sagte Scholz weiter.

„Es ist gut, dass wir das sorgfältig vorbereitet haben.“ Man werde der russischen Führung klar machen, dass sie einen „bitteren Preis“ für die Eskalation des Konflikts zahlen werde. „Putin hat einen großen Fehler begangen.“ Zudem will sich Scholz für ein baldiges Treffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten einsetzen.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenKlingbeil verlangt von SPD Bekenntnis zum RegierungswillenNachrichtenAttacken auf Schwesig: SPD-Frauen werfen CDU Sexismus vorNachrichtenCSU will bei Parteitag auf Aigner als Bundespräsidentin setzen
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenOstbeauftragte will „Schutzschild“ für ZivilgesellschaftNachrichtenWestjordanland: Israelische Siedler greifen Diplomaten aus der EU anSport2. Bundesliga: Hannover und St. Pauli trennen sich unentschiedenNachrichtenHunderttausende protestieren in Frankreich – 400 FestnahmenNachrichtenEx-Caritas-Generalsekretär kritisiert GerechtigkeitsdebatteSport1. Bundesliga: FC Bayern schlägt RB Leipzig

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok