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Rüstungsausgaben weltweit gestiegen

Bundeswehr-Panzer ´Marder´, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Fast überall auf der Welt sind im vergangenen Jahr die Rüstungsausgaben gestiegen. Das geht aus Zahlen des International Institute for Strategic Studies (IISS) hervor, über die die „Welt“ in ihrer Montagausgabe berichtet. Am stärksten ist das Plus demnach in Nordamerika, wo die Verteidigungsausgaben 2019 zum Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 675 Milliarden im Jahr 2019 gewachsen sind.

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„Das war getrieben vom Wiederanstieg der Verteidigungsausgaben in den USA, besonders unter der Trump-Regierung“, sagte Lucie Béraud-Sudreau der „Welt“, die bei IISS über die Verteidigungsindustrie forscht. Die Zahlen sind im am Montag erscheinenden „Munich Security Report“ der Münchener Sicherheitskonferenz enthalten. Demnach gibt auch Europa erneut mehr für die eigene Verteidigung aus. Hier stiegen die Ausgaben zwar nur um vier Prozent auf 289 Milliarden Dollar. Allerdings ist zu beobachten, dass die europäischen Ausgaben nach einem längeren Absinken bis 2014 unter Barack Obama in der Ära Trump in jedem Jahr angestiegen sind. „Das hat zu tun sowohl mit dem aggressiveren Auftreten Russlands und der Aufforderung der USA, mehr für die kollektive Sicherheit zu tun“, sagte Béraud-Sudreau. Eine Rolle spielt aber auch, dass Europa realisiert, dass sich die USA zunehmend Asien und China zuwenden. In Asien stiegen die Militärausgaben demnach um fünf Prozent auf 423 Milliarden Dollar. 40 Prozent dieses Anstiegs entfallen laut IISS auf China.

Foto: Bundeswehr-Panzer ´Marder´, über dts Nachrichtenagentur

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