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Politiker für vorgezogene Weihnachtsgeld-Zahlungen

Weihnachtsschmuck, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Um den Einzelhandel zu stärken und aus Sorge vor einem neuerlichen Lockdown fordern Politiker von Union, SPD und FDP Unternehmen auf, die Weihnachtsgeldzahlungen an Mitarbeiter vorzuziehen. „Wir müssen den Einzelhandel jetzt unterstützen. Deshalb appelliere ich an Firmen, das Weihnachtsgeld schon mit dem Oktobergehalt auszuzahlen“, sagte der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende, Christian Baldauf, der „Bild“ (Samstagausgabe).

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Dann könnten viele Menschen ihre Weihnachtseinkäufe schon in den nächsten Wochen erledigen. Und der Handel müsste sich dann „vor einem hoffentlich vermeidbaren zweiten Lockdown vor Weihnachten nicht ganz so stark fürchten“, so Baldauf. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post sprach sich ebenfalls für vorgezogene Weihnachtsgeldauszahlungen aus. „Das würde die Lage in den Einkaufszonen im Weihnachtsgeschäft entspannen und wäre eine große Hilfe für den stationären Einzelhandel“, sagte er der „Bild“. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, sagte der Zeitung: „Bevor das ganze bei anonymen Online-Riesen landet, wäre es großartig wenn die Unternehmen, die trotz Corona noch Weihnachtsgeld zahlen können, dessen Auszahlung vorziehen.“

Foto: Weihnachtsschmuck, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Emte
    17. Oktober 2020 um 5.10 — Antworten

    Eine grandiose Idee „für mich als Arbeitgeber“.
    Vermutlich die selben Spinner die meinen mit einer MwSt- Senkung “ die Kauflust der Deutschen zu entfesseln“. Das ohne Berücksichtigung wer (nämlich Unternehmen) zu 66 % Neuwagen erwerben. Und als Nachhilfe: Auto ist nicht gleich Auto. Hat zwar beides vier Räder – aber doch sehr unterschiedliche Ertragstiefen ( Dacia/ Porsche). 3% MwSt- Minderung auf Leasingraten für 6 Monate …..ohnehin als Vorsteuer absetzbar……
    Oder die meinen an dem Mietendeckel in Berlin ist „die böse Stadt schuld“ und nicht das politische Versäumnis der fehlenden Anrechnung von Zinssätzen für Modernisierungen im Verhältnis 2019 / 2013.
    Und für alle die es immer noch nicht begriffen haben,,,,, unsere Wirtschaft lebt nicht vom Konsum. Sie lebt von der Bereitschaft „Werte zu vernichten“. Je schneller Sie Ihr Sofa konsumieren um so höher ist der monatliche „Versitzungswert“.
    Weihnachtsgeld vorziehen. Wo zum Geier soll man da bitte bei der nächsten Bundestagswal sein Kreuz machen ?!

  2. Emte
    17. Oktober 2020 um 5.28 — Antworten

    Ist ein echtes Problem mit der Presse…. was nicht gefällt wir gestrichen. Freie Presse und Zensur. Sehr sehr dicht bei einander…..
    so what ?

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