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Palmer kritisiert Lauterbachs Aussagen in der Pandemie

Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

Tübingen (dts Nachrichtenagentur) – Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kritisiert Karl Lauterbachs (SPD) Äußerungen in der Pandemie. „Ich möchte keine dunklen Motive unterstellen, aber es ist schon erkennbar, dass mit düsteren Szenarien und auch mit Angst versucht wurde, Verhalten zu verändern“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Diese „Katastrophenwarnungen“ seien von Karl Lauterbach immer zu hören gewesen. „Und wenn sie nicht eingetreten sind, hat er das Präventionsparadox als Rechtfertigung herangezogen: `Wenn ich nicht gewarnt hätte, wäre es so schlimm gekommen`.“ Damit habe der SPD-Gesundheitspolitiker dafür gesorgt, „immer Recht“ zu behalten. „Entweder kam es schlimm, dann hatte er Recht. Oder es kam nicht schlimm, dann konnte er sagen: `Nur weil ich Euch gewarnt habe, ist es nicht so schlimm gekommen.` Das hat mich schon das ganze Jahr über gestört.“

Er habe sich häufig mit Lauterbach darüber gestritten, dass er immer die „dunkle Seite“ als die wahrscheinliche dargestellt habe. Seiner Meinung nach sei etwa das Inkrafttreten der Bundesnotbremse im April angesichts der Lage nicht mehr nötig gewesen. Palmer räumte aber ein, dass die Warnungen von Karl Lauterbach und anderen „sicher mit bester Absicht“ erfolgt seien: „Aber das `Team Sicherheit` hat die Instrumente benutzt, auch Angst einzujagen, um die Menschen zur Kooperation zu bringen.“

Foto: Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. K.Friedrich
    29. Mai 2021 um 16.38 — Antworten

    Das glaube ich schon das die Bundesrepublik es so gemacht hat. Um alle Bürger in Angst und Schrecken zu leiten. Herr Lauterbach hat sich immer wieder als Mahner dargestellt da muss ich Herrn Palmer recht geben.Die Bundesnotbremse war ein abgekattert Spiel. Sie darf auf keinen Fall nochmal verlängert werden. Alle die hier dabei waren sollten ihren Posten aufgeben. Sie haben soviel Leute krank gemacht als Corona .

  2. W. Lorenzen-Pranger
    29. Mai 2021 um 21.18 — Antworten

    >>…war ein abgekattert Spiel…<<

    So? Ach Leuts, überlegt doch mal einen Moment, bevor ihr sowas schreibt, dann kommt ihr doch selber drauf, daß da was nicht stimmt. "Abgekatertes Spiel" hab ich auch schon mal wo gelesen. 🙂
    Hey, was wollt ihr denn mit dem Begriff sagen? Daß da etwas Beschiß ist?
    STIMMT.
    Der Zauberkünstler zählt dir seine Karten vor, bis er die "von dir gewählte Karte" in der Hand hat. Er, jeder weiß das, "betrügt" dich natürlich, du weißt nur nicht wie er das genau macht. Das ist der Reiz, das Unterhaltsame, an seiner Kunst. Der Trick.
    Also heißt es natürlich richtig: "Ein -ABGEKARTETES- Spiel.". Eben ein Trickbetrug.

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