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Opposition fordert bessere Datenerhebung gegen vierte Welle

Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Janosch Dahmen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgefordert, zur Verhinderung einer vierten Corona-Infektionswelle die Datenerhebung deutlich zu verbessern. „Um eine vierte Welle zu vermeiden, brauchen wir präzisere Daten für ein realistisches Lagebild“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).

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Nötig seien zum Beispiel eine systematische Erfassung von Infektionen trotz eines vollständigen Impfschutzes und eine detaillierte Erhebung darüber, welche Risikogruppen wo noch nicht geimpft seien. Dahmen sagte, bei der Impfpriorisierung sei bisher richtigerweise danach geschaut worden, welche Menschen die größten Risiken für schwere Krankheitsverläufe hätten. „Allerdings wissen wir inzwischen, dass die Impfung bei bestimmten Risikogruppen schlechter wirkt als bei den dem Rest der Bevölkerung. Wir sollten nach Indikationsgruppen impfen, also vorrangig Menschen, bei denen die Impfung wahrscheinlich nur kürzer anhält“, sagte er.

„Wir sollten die kommende Grippeimpfung nutzen, um den relevanten Risikogruppen gleichzeitig eine Covid-Auffrischimpfung anzubieten“, schlug Dahmen vor. Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus forderte, bereits jetzt ausreichend Impfstoff sowohl für neue Mutationen als auch für Auffrischungsimpfungen zu sichern. „Vergangene Fehler bei der Impfstoffbestellung dürfen sich nicht wiederholen“, sagte sie dem RND.

Foto: Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

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