Merz hält sich mit Kritik an Venezuela-Einsatz der USA zurück
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält sich mit Kritik am Venezuela-Einsatz der USA zurück. „Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt“, ist der erste Satz in einer Stellungnahme, die am Samstagabend verbreitet wurde, und damit 12 Stunden nach ersten Meldungen über die US-Aktion.
Merz weiter: „Die letzte Wahl wurde gefälscht. Die Präsidentschaft haben wir – wie viele andere Staaten auf der Welt – daher nicht anerkannt. Maduro spielte in der Region, mit unseligen Allianzen weltweit und durch die Verstrickung Venezuelas in das Drogengeschäft eine problematische Rolle.“
Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes bezeichnet der deutsche Bundeskanzler als „komplex“. Dazu wolle man sich Zeit nehmen. „Grundsätzlich müssen im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten“, so Merz. „Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen. Es gilt, einen geordneten Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung zu gewährleisten.“
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





3 Kommentare
Welch verlogener Sche**. Trump hat angekündigt das Öl des Landes selbst verkaufen zu wollen. Also ändert sich voraussichtlich für das Volk dort gar nichts, denn die Wertschöpfung findet in den USA statt, nicht in Venezuela. Ja, als Begründung für den Überfall nannte Trump gar, die Venezuelaner hätten das Öl geraubt – Öl, das aus ihrem Boden stammt! Gehts noch feiger als sich Merz hier verhält? Ich glaube kaum.
„Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte…“
Prof. Max Liebermann
Ich erwarte jetzt die Beschlagnahme von US-Geldern, um sie Venezuela zu Verfügung zu stellen.
Dass der keine Kritik am US-Regime wagt war klar. Dazu braucht man nämlich so etwas wie Rückgrat.