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Merkel mahnt „internationale Solidarität“ beim Klimaschutz an

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert mehr „internationale Solidarität“ beim Thema Klimaschutz. Man sei auf das Mitwirken aller Staaten angewiesen, sagte sie am Donnerstag beim Petersberger Klimadialog.

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„Im Interesse der nachfolgenden Generationen überall auf der Welt kommt es darauf an, dass wir rasch und entschlossen handeln, um die dramatischen Folgen der Erderwärmung zu begrenzen.“ Ein CO2-Preis sei hier ein gutes Werkzeug. „Aus meiner Sicht wäre es sehr wünschenswert, wenn wir auch weltweit eine CO2-Bepreisung bekämen“, so Merkel. Zum deutschen Beitrag beim Klimaschutz sagte die Kanzlerin, dass man mit Hochdruck an der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes arbeite.

„Wir planen, die Ziele des Gesetzes weiter zu konkretisieren und fortzuentwickeln.“ Laut dem jüngsten Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts müsse man die Generationengerechtigkeit stärker in den Blick nehmen und den Weg zur Klimaneutralität konkreter beschreiben. Im Fokus des Petersberger Klimadialogs steht in diesem Jahr die Vorbereitung der UN-Klimakonferenz, die im November 2021 in Glasgow stattfinden soll.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    6. Mai 2021 um 19.02

    >Merkel mahnt „internationale Solidarität“ beim Klimaschutz an<

    Selten so etwas absolut Dämliches gelesen, Frau Merkel. Es sind doch die Deutschen, die hinterher hängen. Andernorts in Europa, vor allem in den nördlicheren Ländern, ist man da viel weiter und setzt verbindliche Termine, ab wann Verbrenner im Straßenverkehr eben nicht mehr zugelassen werden. Nur EIN Beispiel. Auch die Inder terminieren das so. Ein Beispiel für Länder, auf die nie jemand sieht, wenn nicht gerade ne Seuche die Welt quält. Von höheren Steuern oder irgendwelchen Abgaben lese ich da nirgends etwas.
    Klimaschutz ist etwas, das man tut – das Volk abkassieren ist aber kein Tun, es ist eben nur noch nochmal billigst wo abkassieren – und eine Industrie, die den Wandel der Zeiten bereits seit Jahrzehnten verpennt, ob mit oder ohne Regierungsunterstützung, muß dann eben mal sehen wo sie bleibt. (Die Grenzen des Wachstums wurden 1972 (!) veröffentlicht! Das ist, verdammt nochmal, fünfzig offensichtlich komplett durch Industrie und Regierungen verschnarchte Jahre her.) Und Arbeitsplätze lassen sich gerade durch den Umweltschutz wahrhaft genug schaffen, haben wir doch jetzt schon viel zu wenig qualifizierte Handwerker z.B., die uns die Solarenergie aufs Dach schrauben und verkabeln könnten. Auch nur so ein Beispiel.
    Hört auf so zu tun, als würdet ihr handeln, ihr bescheißt uns schon wieder – und mehr ist das blöde Geblubber hier nicht.