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Luftrettungs-Chef fordert Null-Toleranz bei Alkohol und Cannabis

via dts Nachrichtenagentur

Der Chef von Deutschlands zweitgrößer Luftrettungsorganisation DRF, Krystian Pracz, hat sich für eine Null-Toleranz-Grenze bei Alkohol und Cannabis im Straßenverkehr ausgesprochen.

„Alles, was die Reaktionsfähigkeit einschränkt, sollte im Straßenverkehr verboten sein“, sagte Pracz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das gelte nicht nur für Auto-, sondern auch für Fahrradfahrer und Fahrer anderer Fahrzeuge, die angetrunken ebenfalls Unfälle verursachen könnten.

„Daher bin ich klar für Null-Toleranz beim Alkohol oder bei Cannabis“, sagte Pracz.

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dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Gast292
    25. Dezember 2025 um 10.33 — Antworten

    Obwohl ich seine Meinung aufgrund seiner Arbeit nachvollziehen kann, ist es immer wieder frustrierend zu lesen, wie Leute, die wichtige Positionen inne haben, ständig meinen sie sind in jedem Aspekt klüger als alle anderen.
    Der Mann kennt sich offensichtlich überhaupt nicht mit dem Abbauprozess von THC aus und vergleicht diesen wie ein Laie mit dem von Alkohol.
    Was die Polizei nachweist, sind nicht psychoaktive Abbauprodukte in lächerlicher Menge.
    Bei 0,0ng müsste man fairnesshalber dem Biertrinker fast seinen Leerkasten im Kofferraum anlasten.

    Reden wir doch mal über die ü70/ü80-Autofahrer!

  2. TheRealDuschkopf
    28. Dezember 2025 um 0.48 — Antworten

    Tja, aber Werte bis 8 Nanogramm THC schränken die Reaktionen nachweislich überhaupt nicht ein, also wieso solche Leute sanktionieren? Natürlich gehören bekiffte Fahrer aus dem Verkehr gezogen, aber momentan ist es so, dass die Polizei nach Abbauprodukten sucht. Würde man ähnlich kleinlich, also 0 tolerant, bei Alkohol verfahren dann dürfte man nach einem Schluck Bier wochenlang nicht fahren. Aber es hört sich natürlich toll an hier „0 Toleranz“ zu fordern. Würde ich auch, wenn ich mich nicht informiert hätte. Glaube das nennt man dann wohl „Populismus „.
    (Btw bin ich ein Kollege dieses Herren)

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