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Lauterbach bringt Schließung von Betrieben ins Gespräch

Schutzhelme, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich enttäuscht über die Wirkung des harten Lockdowns geäußert und die Schließung von Betrieben ins Gespräch gebracht. „Der Lockdown ist nicht so erfolgreich, wie er sein muss“, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

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„Die Wirkung ist bisher noch enttäuschend. Wir sind in einer sehr prekären Situation.“ Würden sich ansteckendere Corona-Varianten stärker in Deutschland verbreiteten, so Lauterbach, „hätten wir ein Riesenproblem“. Die Unternehmen müssten stärker in den Lockdown einbezogen werden, forderte der SPD-Politiker. „Wir sollten das Homeoffice verpflichtend machen – dort, wo es geht.“ Die Unternehmen selbst seien gut beraten, ihren Beitrag zu leisten, um den Lockdown erfolgreich zu Ende zu bringen. „Andernfalls können wir irgendwann gezwungen sein, auch Betriebe zu schließen. Möglicherweise müssten wir sogar an die Industrieproduktion heran“, so der Sozialdemokrat. Das könne niemand wollen.

Foto: Schutzhelme, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    15. Januar 2021 um 1.40

    Ist diesem seltsamen Herrn Lauterbach eigentlich klar, dass seine Bezüge als Abgeordneter, neben den zwielichtigen Zuwendungen aus dem Lobby-Unwesen, aus Steuergeldern kommen – und wer diese Steuern erwirtschaftet?
    O.K. soll er auf seine „Diäten“ verzichten, dann reden wir weiter…