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Lauterbach: Astrazeneca-Entscheidung war richtig

Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat mit Verständnis auf die Entscheidung zur Aussetzung der Astrazeneca-Impfungen bei unter 60-Jährigen reagiert. Sie sei „richtig“, man müsse auf die neuen Daten reagieren, sagte Lauterbach der RTL/n-tv-Redaktion.

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„Jetzt sehen wir diese schwere Komplikation, die Gott sei Dank auch bei jüngeren Menschen relativ selten ist, aber doch häufiger als gedacht.“ Dennoch habe er weiterhin „großes Vertrauen in diesen Impfstoff“. Besorgt zeigte sich Lauterbach angesichts der in den Abendstunden vollen Plätzen in den Innenstädten: „Das ist nicht das Ostern für große Treffen. Wir sind in der letzten Phase der Auseinandersetzung mit dem Virus angekommen.“

Man werde im Sommer die größten Teile der Bevölkerung geimpft haben und bis dahin gelte es, so wenige Todesfälle und schwere Verläufe noch zuzulassen wie möglich. „Und es wird sich in den nächsten zwei bis drei Wochen entscheiden, wie schwer das werden wird.“

Foto: Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    31. März 2021 um 9.30

    Lauterbach sagte im ZDF, daß vor allem jüngere Frauen (Lehrerinnen, Krankenhauspersonal usw.) mit dem gefährlichen Impfstoff geimpft wurden. Folglich trat auch bei denen das Problem am häufigsten auf. Da stellt sich die Frage, woher irgendjemand bisher wissen will, ob das Problem nicht bei Männern genau so häufig wäre, würden mehr Männer mit Astrazeneca geimpft – und woher irgendjemand wissen will, ob die Häufigkeit solcher Blutgerinnsel im Gehirn nicht auch bei Älteren auftreten würde. Immerhin wurden Alte noch gar nicht mit dem Zeugs „behandelt“.
    Zu Ende denken scheint bei gewissen Leuten extrem aus der Mode zu sein. Dilletanten olè!

    • W. Lorenzen-Pranger
      31. März 2021 um 14.07

      Soso, Astrazeneca hat jetzt einen „neuen Namen“ – womit sich die Bundesregierung endgültig gegenüber den Alten auf das Nicht-Niveau von Enkel-Trickbetrügern begibt. „Clever“, Frau Merkel und Herr Spahn – ach wie „clever“ doch. (smily)