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KMK-Präsidentin gegen Masken im Unterricht

Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), hält Masken im Unterricht in der Coronakrise nicht für sinnvoll. „Wir ziehen die Tische extra auseinander“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Dann brauchen wir im Unterricht keine Masken.“

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Hubig sagte zur Begründung, die Masken würden „die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern im Klassenraum erschweren“. Außerdem sollten die Masken auch nicht zu lange am Stück getragen werden. „Das wollen wir – so gut es geht – vermeiden.“ In den Pausen sollten allerdings Masken getragen werden. Bei Grundschülern werde es natürlich häufiger dazu kommen, dass Abstandsregeln nicht eingehalten würden als bei älteren Schülern, sagte Hubig. „Gleichzeitig sollte niemand die pädagogische Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer unterschätzen: In den vierten Klassen ist gleich am ersten Tag die Einhaltung der Hygieneregeln eingeübt worden“, so die Ministerin. In Pausen werde allerdings nicht immer alles perfekt zu kontrollieren sein. „Deshalb müssen dort auch Masken getragen werden“, sagte die SPD-Politikerin.

Foto: Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Thomas Münch
    5. Mai 2020 um 22.44 — Antworten

    Selbst die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz scheint nach neun Wochen Coronavirus in Deutschland nicht in der Lage zu sein, sich über den Unterschied zwischen Tröpfcheninfektion und Infektion über Aerosole zu informieren

    • W. Lorenzen-Pranger
      6. Mai 2020 um 16.29 — Antworten

      Manche sind auch nicht in der Lage ein Experiment mit der Gesellschaft zu erkennen, für die eine neue Grippe gerade recht kam…

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