Nachrichten

Klöckner: Bei Corona-Verdacht nicht ganzen Betrieb schließen

Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hält einheitliche Regelungen der Bundesländer bei den Hygienevorschriften in Lebensmittelproduktion und -handel für dringend geboten. „Ein bundeseinheitliches Vorgehen ist wichtig, weil viele Ernährungsbetriebe nicht nur in einem Bundesland aktiv sind“, sagte Klöckner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ihr Ministerium entwickele derzeit Leitlinien zu Hygieneschutzkleidung und der Desinfektion von Flächen, an denen sich die Behörden vor Ort orientieren können.

Anzeige

Auch für den Fall, dass es einen Corona-Verdacht in Unternehmen der Ernährungs- und Lebensmittelindustrie gibt, plädiert die Ministerin für einheitliche Regelungen. „Es sollte nicht gleich der ganze Betrieb schließen müssen. Die Lebensmittelversorgungskette ist systemrelevant für uns – hier muss sensibel und flexibel vorgegangen werden“, sagte Klöckner.

Foto: Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Richterbund begrüßt Kabinettsbeschluss zum NetzDG

Nächster Artikel

Söder fordert "Marshallplan" für Europa