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Kanzleramtschef schließt „Eskalationsstufe 2G“ nicht aus

Schlange stehen vor einem Laden, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat mit Blick auf die Zeit nach der Bundestagswahl und den Herbst klargestellt, dass härtere Maßnahmen für Ungeimpfte nicht ausgeschlossen seien. Dies hänge allerdings von der Situation in den Krankenhäusern sowie von einem hohen Infektionsgeschehen in Schulen ab, sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

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In diesem Fall könne man „die Eskalationsstufe 2G grundsätzlich nicht ausschließen“. Das gelte aber nur dann, wenn man diese „Überlastungszeichen“ im Gesundheitswesen sehe und das sei momentan nicht der Fall. Braun sagte, dass man „sehr genau“ auf die Situation in den Krankenhäusern schaue. Sollten Operationen für Geimpfte abgesagt werden, weil „Betten freigehalten werden müssen für zusätzliche Corona-Patienten, dann muss man auch überlegen: Sind weitere Maßnahmen erforderlich?“.

Allerdings habe sich das Infektionsgeschehen durch die 3G-Regel derzeit „einigermaßen stabilisiert“. Auf die Frage, ob Deutschland – wie beispielsweise Dänemark – in absehbarer Zeit zu einer fast kompletten Normalität zurückkehren könne, antwortete Braun: „Selbstverständlich. Dänemark hat profitiert davon, dass sie eine deutlich höhere Impfquote haben.“ Das Virus finde in Dänemark quasi niemanden mehr, der noch angesteckt werden könne: „Selbst bei einem im Grunde völlig normalen Verhalten der Bevölkerung. Da kommen wir früher oder später auch hin.“

Braun sagte aber auch, dass dies entweder durch einen erhöhten Impffortschritt zu schaffen sei: „Ansonsten müssen in Herbst und Winter auch alle die, die das Impfangebot nicht wahrnehmen, damit rechnen, dass sie die Corona-Infektion durchmachen müssen. Das finde ich aus meiner Sicht vermeidbar.“

Foto: Schlange stehen vor einem Laden, über dts Nachrichtenagentur

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