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Innenminister plant Polizei-Einsatzwochenenden an Bahnhöfen

via dts Nachrichtenagentur

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigt mehr Polizeipräsenz an Bahnhöfen an.

„Sicherheit muss erkennbar sein – objektiv wie emotional. Heißt: Wir müssen dafür Sorge tragen, dass sich Bürgerinnen und Bürger spürbar sicher fühlen. Deshalb brauchen wir mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum und deutlich mehr Polizeipräsenz. Wir planen noch in diesem Jahr spezielle Einsatzwochenenden, bei denen wir mit starker Polizeikraft gezielt an Bahnhöfen auftreten“, sagte Dobrindt der „Rheinischen Post“.

Zur Frage einer möglichen Überlastung der Polizei, auch mit Blick auf Grenzkontrollen, sagte Dobrindt: „Wenn ich auf Bundespolizisten treffe, spiegeln die mir stets ihre hohe Einsatzbereitschaft, das Notwendige zu tun. Ich bin allen Polizeikräften für ihre Arbeit sehr dankbar und bin mir bewusst, dass die Belastung enorm ist. Doch die Zahl der illegalen Migration ist immer noch zu hoch, die Kommunen sind weiterhin überlastet. Auch deswegen habe ich die Grenzkontrollen über Ende September hinaus um sechs Monate verlängert.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Markus
    27. September 2025 um 17.52 — Antworten

    Ich fühle mich eigentlich überall sicher – ausser, es strolchen schwerstbewaffnete und extrem gewaltbereite Uniformen samt Füllung irgendwo herum und posen „Seht her, Ihr Untertanen – hier kommen wir!“. Sowas kehre ich eigentlich umgehend den Rücken zu, aber wenn man Pech hat (und PoC ist) hat man ein paar Kugeln drin…

  2. W. Lorenzen-Pranger
    27. September 2025 um 19.53 — Antworten

    Ich – wir – sind am Bahnhof nächtens (gefährlich?), auf unseren Sohn wartend, mit verschiedensten Menschen ins Gespräch gekommen. Agressiv war niemand. Vielleicht ist die richtige „Waffe“ vor allem Freundlichkeit und ernsthaftes interesse?

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