Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 5,34

Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unmittelbar nach der Einigung auf neue Schwellwerte ist die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte gestiegen. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 5,34 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 5,30, Freitag letzter Woche ursprünglich 4,70).

Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Am höchsten ist die Hospitalisierungsrate laut der vorläufigen Daten in Thüringen (17,55). Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (11,92) und Bayern (9,15), dass am Vortag noch unter der „9er-Schwelle“ lag, der künftig höchsten Kategorie. Bund und Länder hatten sich am Donnerstag darauf verständigt, dass künftig ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt.

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Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Umfangreich 2G droht demnach laut der Daten vom Freitagmorgen, falls nicht sowieso schon in Kraft gesetzt, Mecklenburg-Vorpommern (5,96), Baden-Württemberg (5,74), Hessen (4,81), Bremen (4,56), Nordrhein-Westfalen (4,03), Brandenburg (3,71), Rheinland-Pfalz (3,66), Berlin (3,55), dem Saarland (3,35) und Schleswig-Holstein (3,23). Unter der 3er-Schwelle liegen jetzt wieder Sachsen (2,39), sowie Niedersachsen (2,25) und Hamburg (1,94). Trotzdem werden hier teilweise auch schon härtere Maßnahmen ergriffen, in Sachsen wird beispielsweise gerade über einen richtigen Lockdown diskutiert.

In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,32, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,35, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,04, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,06, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,42 und bei den Über-80-Jährigen bei 24,46 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

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