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Forsa: Union und SPD verlieren

Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Union und SPD verlieren in der von Forsa gemessenen Wählergunst gegenüber der Vorwoche jeweils einen Prozentpunkt. FDP und AfD verbessern sich um jeweils einen Prozentpunkt, so das „RTL/ntv-Trendbarometer“, das am Samstag veröffentlicht wurde. Die Werte der übrigen Parteien verändern sich nicht.

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Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen steigt im Vergleich zur Vorwoche nochmals um 2 Prozentpunkte und liegt mit derzeit 27 Prozent deutlich über dem Nichtwähler-Anteil bei der Bundestagswahl 2017 von 23,8 Prozent. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien laut Forsa mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 26 Prozent, SPD 15 Prozent, FDP 6 Prozent, Grüne 24 Prozent, Linke 10 Prozent, AfD 11 Prozent. 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die CDU käme bei einer Bundestagswahl derzeit in ihrem Wahlgebiet (alle Bundesländer außer Bayern) auf 24 Prozent. Das sind fast 8 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl 2017. Die CSU kommt in Bayern wie in der Vorwoche auf 37 Prozent und liegt damit 1,8 Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl. Die Anhängerschaft der CSU ist deutlich jünger als die ihrer Schwesterpartei. 32 Prozent der CDU-Anhänger sind jünger als 45 Jahre, 43 Prozent sind älter als 60. Demgegenüber sind 42 Prozent der CSU-Anhänger jünger als 45 und 32 Prozent älter als 60. Entsprechend ist der Anteil der Rentner bei der CDU mit 40 Prozent höher als bei der CSU (32 Prozent). Forsa bittet die Befragten regelmäßig, ihre politische Orientierung auf einer Rechts-Links-Skala (von 1 = „links“ bis 10 = „rechts“) selbst einzuordnen. In ihrer Gesamtheit erreichen die Wahlberechtigten einen Durchschnittswert von 4,6. Die seit der Bundestagswahl 2017 von der CDU abgewanderten Wähler ordnen sich durchschnittlich bei 4,7 ein. Die verbliebenen CDU-Anhänger verorten sich hingegen mit einem durchschnittlichen Skalenwert von 5,4 deutlich konservativer. Die Daten wurden vom vom 2. bis 6. März im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte.

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts Nachrichtenagentur

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