EU-Parlament alarmiert über Spannungen zwischen Serbien und Kosovo

EU-Parlament in Straßburg, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der wieder aufgeflammte Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo beschäftigen nun auch das Europaparlament. „Die jüngsten Spannungen zwischen Serbien und Kosovo bieten Anlass zur Sorge“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, David McAllister (CDU), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

„Eine militärische Zuspitzung muss unbedingt vermieden werden. Beide Seiten sind verpflichtet, die Sicherheit aller Menschen zu gewährleisten. Provokationen sowie spalterische Rhetorik müssen unverzüglich aufhören.“ Er werde das Thema auf die Tagesordnung des Auswärtigen Ausschusses setzen.

Anzeige

Der CDU-Politiker appellierte an die Konfliktparteien, die angespannte Lage an der Grenze nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Es sei entscheidend, die Situation schnellstmöglich zu deeskalieren und eine nachhaltige und friedliche Lösung herbeizuführen. McAllister weiter: „Es wäre ein Signal der Entspannung, wenn sowohl die Spezialeinheiten der Polizei und Armee sich zurückziehen als auch die Straßensperren wieder abgebaut werden. Geboten ist eine unbürokratische Lösung für das Grenzmanagement.“

Deri CDU-Politiker forderte die Regierungen Serbiens und des Kosovo auf, „den unter der Leitung des EU-Sonderbeauftragten, Miroslav Lajèák, vermittelten Dialog zu nutzen“. Diese Plattform diene dazu, alle offenen Fragen zu klären, einschließlich des Themas der Freizügigkeit. „Das Ziel“, so der Europapolitiker, „ist ein umfassendes, nachhaltiges und rechtsverbindliches Abkommen beider Seiten.“ Es gehe um die Stabilität, die Sicherheit und den Wohlstand in der gesamten Region.

Foto: EU-Parlament in Straßburg, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenNeuer Landtag von Sachsen-Anhalt erstmals zusammengekommenNachrichtenProteste in Magdeburg vor konstituierender Sitzung des LandtagsNachrichtenDemografie-Studie zeigt ungleiche Entwicklung in deutschen Regionen
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NiedersachsenLandesamt in Hannover meldet höheres Armutsrisiko für Alleinerziehende in NiedersachsenNiedersachsenDrei Verletzte bei Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen auf der A 1 zwischen Stuhr und BrinkumBlaulichtAutofahrer bei Verkehrsunfall in Brake lebensgefährlich verletztBlaulichtPolizei sucht Zeugen nach erneutem Einbruch in den Kulturhof in HudeBremenPolizeieinsatz nach Amokalarm an Oberschule in LangwedelBlaulichtMann in Brake bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok