EU-Krisenkommissar warnt vor Klimawandel
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarèiè, hat vor gravierenden Folgen des Klimawandels auch für Europa gewarnt. „Es ist zu spät, alle negativen Folgen des Klimawandels noch zu verhindern“, sagte Lenarèiè den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Es wird auch in Europa häufiger zu Überflutungen, zugleich aber in anderen Regionen zu massiver Trockenheit kommen. Oder Überflutungen und Dürren nacheinander an demselben Ort“, sagte der neue EU-Kommissar.
Zugleich forderte der EU-Spitzenpolitiker, dass sich die Europäische Union auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten müsse. „Europa muss etwa die Landwirtschaft umstellen und widerstandsfähige Pflanzen anbauen, die Trockenheit besser aushalten“, sagte Lenarèiè. Auch der Schutz vor Überflutungen sei „zentral für künftiges Krisenmanagement“. Dabei müsse die EU „etwa in neue Technik beim Bau von Deichen investieren“, so Lenarèiè. Der neue EU-Kommissar im Interview mit den Funke-Zeitungen hob hervor: „Es ist noch nicht zu spät, um uns für die Klimakrise zu rüsten.“
Foto: Hochwasser, über dts Nachrichtenagentur
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