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„Erschießungs-Eklat“: CSU bekräftigt Rücktrittsforderung gegen Riexinger

Bernd Riexinger, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CSU hat ihre Forderung nach einem Rücktritt von Linken-Chef Bernd Riexinger bekräftigt. „Es ist empörend, dass Riexinger glaubt, mit einer windelweichen Erklärung durchzukommen und einen Rücktritt ablehnt. Nicht zu fassen, wie er sich verbissen an seinen Posten klammert. Wenn er Anstand hätte, würde er umgehend zurücktreten“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der „Bild-Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

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Ganz offensichtlich sei bei der Linkspartei „linksextremes Gedankengut bis in die Spitze akzeptiert. Wer Erschießungsfantasien mit einem Vorschlag zur Zwangsarbeit für Reiche beantwortet, der kann definitiv nicht Parteivorsitzender bleiben. Da ist es nicht mit Relativierung und Entschuldigung getan, da nimmt man seinen Hut“, so der CSU-Generalsekretär weiter. Hintergrund ist ein Videoausschnitt von dem Treffen, der im Internet verbreitet wurde. Bei einer Diskussionsrunde äußerte sich darin eine Teilnehmerin mit den Worten: „Energiewende ist auch nötig nach `ner Revolution. Und auch wenn wir das ein(e) Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen.“ Man wolle sich fortbewegen. Da müsse man „mal von dieser Meta-Ebene runterkommen“, so die Teilnehmerin weiter. Parteichef Riexinger, der auf dem Podium saß, griff nach dem Redebeitrag zum Mikrofon und sagte scherzhaft: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein“. Riexinger distanzierte sich laut eines Berichts über die Szene auf Twitter davon und schrieb: „Der Kommentar der Genossin war unakzeptabel, wenn auch erkennbar ironisch. Meine Reaktion darauf hätte sehr viel unmissverständlicher sein müssen“. Später fügte der Linken-Chef hinzu: „Auch wenn der Kommentar einer Teilnehmerin auf der Strategiekonferenz nun völlig aus dem Kontext gerissen wird, er war und ist inakzeptabel. Ich bedauere, dass ich ihn nicht sofort unmissverständlich zurückgewiesen habe.“

Foto: Bernd Riexinger, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Jens Fankhänel
    10. März 2020 um 18.04 — Antworten

    Im Jahr 2015 sprach Beatrix von Storch (AfD) davon, notfalls auf Flüchtlinge an der Grenze zu schießen. In diesem Fall sollte auf die Armen geschossen werden, um den Reichtum der Reichen zu schützen.

    Jetzt hat eine Frau von der Linken den Spieß einfach umgedreht. Das muss man jetzt auch aushalten, wenn man sich nicht oder kaum über die Gewalt-Fantasien der AfD empört hat.
    Es gibt noch viel schlimmere Aussagen von AfD-Politikern!

    • Manfred Murdfield
      11. März 2020 um 16.39 — Antworten

      Wer die Hufeisentheorie nicht will, der/die sollte solche Sprüche lassen. Es gibt linke ausserparlamentarischer Gruppen, Parteien etc., die solche Sprüche dulden. Sinn macht es nicht und es hilft auch nicht weiter.

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