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Dreyer pocht auf Corona-Notbremse

Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dazu aufgerufen, sich an die Vereinbarungen zur Rücknahme von Öffnungsschritten zu halten. Der Perspektivplan von Bund und Ländern setze voraus, dass sich „alle an die Spielregeln halten und die Notbremse ziehen, wenn die Inzidenz wieder über 100 steigt“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

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„Die Notbremse ist zwingendes Element des Plans, genauso wie das konsequente Testen und Impfen.“ Zugleich warb Dreyer für ein regional unterschiedliches Vorgehen. „Viele Menschen haben die Sehnsucht, dass in Deutschland alles überall gleich ist, was ich verstehen kann“, sagte sie. „Wenn wir ganz Deutschland aber nicht für weitere Monate komplett abriegeln wollen, müssen wir regionale Lösungen finden.“

Voraussetzung sei allerdings, „dass alle auch die Notbremse ziehen, wenn die Inzidenz wieder über 100 steigt“.

Foto: Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

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