Nachrichten

DIVI-Präsident weist Alarmismus-Vorwürfe zurück

Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), hat den Vorwurf des Alarmismus zurückgewiesen. Die Auslastung der Intensivstationen sei regional durchaus uneinheitlich, dennoch sei die Lage sehr ernst, sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

Anzeige

„Wir haben aus Thüringen vor dem Wochenende Patienten über viele hundert Kilometer in andere Krankenhäuser in Norddeutschland, transferieren müssen, weil in Thüringen überhaupt kein Intensivbett mehr vorhanden war“, sagte Marx. Es habe sich bei den betroffenen Personen um schwerkranke, beatmete Patienten gehandelt. In vielen Ballungszentren sei die Lage ähnlich. „Aus Köln werden schon Patienten nach externen verlegt, auf andere Intensivstation in andere Städte“, so Marx.

In einigen Regionen sei die Lage sehr angespannt.

Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Deutschland plant schnellen Einsatz von Johnson & Johnson

Nächster Artikel

Bericht: Produktionsstart in Tesla-Fabrik könnte sich verzögern

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.