Nachrichten

Corona und Renten sind wichtigste politische Themen 2022

Alte Frau mit Mundschutz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Corona und die Sicherung der Renten sind aus Sicht der Deutschen die drängendsten politischen Probleme des Jahres 2022. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die „Bild am Sonntag“ hervor.

Anzeige

Demnach gaben 61 Prozent an, dass die Bekämpfung der Corona-Pandemie zu den wichtigsten Themen gehört, die die Bundesregierung im Jahr 2022 anpacken muss. Mit der Bekämpfung des Pflegenotstandes (56 Prozent, Rang 3) findet sich unter den fünf wichtigsten Themen ein zweites gesundheitspolitisches Problem. Daneben stufen die Befragten vor allem ökonomische Themen hoch ein: Die Sicherung der Renten (60 Prozent) kommt auf Rang zwei, die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum (56 Prozent) auf Rang vier und die Begrenzung des Energiepreisanstiegs (51 Prozent) auf Platz fünf. Nicht mehr unter den fünf wichtigsten Themen ist die Bekämpfung des Klimawandels (46 Prozent, Rang 6).

„Die direkte, konkrete Sorge um die eigene Existenz kommt bei den Befragten noch vor der oftmals abstrakteren Sorge um die Folgen des Klimawandels“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Die hinteren Plätze belegen die finanzielle Stärkung der Bundeswehr (14 Prozent), die Legalisierung von Cannabis (11 Prozent) und die Förderung der Elektromobilität (11 Prozent). Für die „Bild am Sonntag“ hatte INSA 2.004 Menschen im Zeitraum vom 23. bis zum 30. Dezember befragt. Frage: „Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen, die die Bundesregierung im Jahr 2022 anpacken muss?“ Die vollständige Ergebnisliste: 1. Bekämpfung der Coronapandemie – 61 Prozent; 2. Sicherung der Rente – 60 Prozent; 3. Bekämpfung des Pflegenotstands- 56 Prozent; 4. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum – 56 Prozent; 5. Begrenzung des Anstiegs der Energiepreise – 51 Prozent; 6. Bekämpfung des Klimawandels – 46 Prozent; 7. Verbesserung der Ausstattung der Schulen – 43 Prozent; 8. Erhöhung des Mindestlohns – 42 Prozent; 9. Bekämpfung von Kinderarmut – 38 Prozent; 10. Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus – 38 Prozent; 11. Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht – 35 Prozent; 12. Steuerung von Migration – 33 Prozent; 13. Vorantreiben der Digitalisierung – 31 Prozent; 14. Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts – 30 Prozent; 15. Verbesserung der Ausstattung der Polizei – 27 Prozent; 16. Einhaltung der Schuldenbremse – 19 Prozent; 17. Stärkung der Europäischen Union – 17 Prozent; 18. Finanzielle Stärkung der Bundeswehr – 14 Prozent; 19. Legalisierung von Cannabis – 11 Prozent; 20. Förderung der Elektromobilität – 11 Prozent.

Foto: Alte Frau mit Mundschutz, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

INSA: Union weiter auf Erholungskurs

Nächster Artikel

RKI meldet 12515 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 222,7

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.