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Corona-Krise: EU-Wirtschaftskommissar will rasche Maßnahmen

EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Paolo Gentiloni hat die EU-Staaten dazu aufgefordert, im Kampf gegen die ökonomischen Folgen der Corona-Krise nicht zu kurz zu greifen. „Wir brauchen eine kräftige, schnelle und gemeinsame Antwort auf die Krise“, sagte Gentiloni der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe). Man dürfe „nicht kleckern, wir müssen klotzen“.

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Die bisher von den EU-Staaten angekündigten Schritte stimmten ihn zuversichtlich, so der EU-Wirtschafts- und Währungskommissar weiter. Er erwarte einen Gesamtbeitrag von mehreren hundert Milliarden Euro. Die EU-Kommission werde die Mitgliedstaaten unterstützen. „Alles, was sie im Kampf gegen diese humanitäre Krise tun, werden wir von den Regeln des Stabilitätspakts ausnehmen“, sagte Gentiloni. Die Ausnahmen würden aber nur temporär bis zum Ende der Krise gelten. Eine Änderung des Regelwerks sei vorerst nicht geplant. Die Kommission nehme nur die vorgesehene Flexibilität des Pakts in Anspruch. Seine Behörde sei dazu da, die staatlichen Hilfsprogramme zu koordinieren. „Unsere Bazooka ist die Koordinierung“, so der EU-Wirtschafts- und Währungskommissar.

Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

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