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Caravanbranche will Führerscheinnovelle wegen Gewichtsregelung

Wohnmobil, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Reisemobil-Branche will das europäische Führerscheinrecht ändern. „Wir stellen uns vor, dass der Klasse-B-Führerschein erweitert werden könnte, beispielsweise für Reisemobile bis 4,25 Tonnen“, sagte Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes CIVD, der „Welt am Sonntag“.

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Die Fahrzeuge werden schwerer und Autofahrer ohne Zusatzqualifikation dürfen manche Modelle nicht mehr fahren. Das zunehmende Gewicht der Wohnmobile begründet Onggowinarso mit einem gestiegenen Komfortbedürfnis der Kunden sowie immer mehr Zuladung. Zudem könnten demnächst alternative Antriebe zusätzliches Gewicht bedeuten. „Die 3,5-Tonnen-Grenze ist dann praktisch nicht mehr zu halten“, sagte Onggowinarso und bezieht sich auf das bislang geltende Maximalgewicht, das Autofahrer mit einem einfachen EU-Führerschein bewegen dürfen.

Ältere Wohnmobilisten mit dem alten Klasse-3-Führerschein dürfen dagegen bis zu 7,5 Tonnen Gesamtmasse manövrieren.

Foto: Wohnmobil, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    3. Oktober 2021 um 1.11 — Antworten

    Bessere Idee: speckt die überfetteten Kisten einfach mal radikal ab, schmeisst den ganzen überflüssigen Kram raus. Mein erster Kadett wog 800kg leer, selbst der fette Ascona B lag noch knapp unter einer Tonne.

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