Bundesbeauftragter befürchtet im Herbst neue Antisemitismus-Welle

Felix Klein, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, befürchtet im Herbst eine neue Welle antisemitischer Vorfälle und Straftaten in Deutschland. „Ich mache mir große Sorgen“, sagte Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

Er erwarte, dass sich Gruppen unterschiedlicher politischer Richtung „im Judenhass oder der undifferenzierten Kritik an Israel, die sonst nichts gemeinsam haben als soziale Unzufriedenheit“ zusammentun. In Krisenzeiten seien die Menschen immer anfälliger für Antisemitismus. „Juden für Krisen verantwortlich zu machen, ist leider ein Muster in Deutschland. Man spürt, es braut sich etwas zusammen“, sagte der Antisemitismusbeauftragte. Aber er vertraue darauf, dass es mutige zivilgesellschaftliche Kräfte gebe, die sich dem entgegenstellen und für die Demokratie einstünden.

Anzeige

Foto: Felix Klein, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenArbeitsagentur erfasst mehr Widersprüche wegen KINachrichtenUnion fordert von SPD Präzisierung bei KlimaanpassungNachrichten„Spiegel“ verteidigt Titelgeschichte mit Ulrich Siegmund
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NiedersachsenAngeblicher Familienstreit löst Polizeieinsatz in Osnabrück ausNiedersachsenDrei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Walsrode-BockhornNiedersachsenFeuerwehr Osterholz-Scharmbeck bekämpft Brand von 500 HeuballenBremenUnbekannte rauben in Bremen-Gröpelingen Luxusuhr und GoldketteSportAmanal Petros gewinnt EM-Gold im MarathonNiedersachsenFahrradfahrer bei Unfall in Delmenhorst schwer verletzt
StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026StadionneubauCäcilienbrücke
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok